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TaBi Elektro
Gründerzeit-Stadthäuser in Heidelberg

Elektriker in Heidelberg für Altbau, Mehrfamilienhaus und Photovoltaik

Als Elektriker in Heidelberg arbeiten wir vor allem in älteren Gebäuden: Gründerzeithäuser, Mehrfamilienhäuser, Wohnungen in der Altstadt. TaBi Elektro aus Wiesloch, etwa 15 km entfernt, saniert Elektrik, erneuert Zählerplätze und plant Photovoltaik dort, wo sie möglich ist.

etwa 15 km ab unserem Betrieb in Wiesloch · auch Altstadt, Weststadt, Neuenheim, Bergheim, Handschuhsheim, Rohrbach

Heidelberg hat eine Bausubstanz, um die andere Städte es beneiden. Für die Elektrik ist sie eine Herausforderung. Hohe Decken, Stuck, alte Dielen und dicke Wände sehen schön aus, machen aber jede neue Leitung aufwendiger. Dazu kommen Mehrfamilienhäuser, in denen ein Zählerschrank viele Parteien versorgt und jede Änderung mit Eigentümern, Verwaltung und Mietern abgestimmt werden muss.

Gründerzeit in Weststadt, Neuenheim und Bergheim: Elektrik mit Rücksicht

In den Gründerzeitvierteln stammt die Leitungsführung oft aus mehreren Epochen. Ursprüngliche Leitungen wurden später ersetzt, verlängert oder einfach stillgelegt. Nicht selten finden wir in einer Wohnung neue Steckdosen an alten Leitungen ohne Schutzleiter. Unser Ziel ist, neue Leitungen so zu führen, dass Stuck, Holzböden und Türrahmen möglichst unberührt bleiben. Dafür nutzen wir vorhandene Schächte, Sockelleistenkanäle oder Leitungswege über den Flur.

Eine Komplettsanierung lohnt sich am meisten bei einem Mieterwechsel oder einer Kernsanierung. Ist das nicht möglich, gehen wir abschnittsweise vor. Zur Vorbereitung hilft unser Ratgeber Elektrik im Altbau erneuern.

Typisch für Gründerzeitwohnungen sind auch Küchen und Bäder, die in den letzten Jahrzehnten modernisiert wurden, während der Rest der Wohnung an alten Leitungen hängt. Induktionskochfeld, Geschirrspüler und Backofen brauchen eigene Stromkreise. Fehlen sie, lösen Sicherungen aus oder Leitungen werden zu warm. Eine neue Küche ist deshalb ein guter Anlass, Zuleitung und Unterverteilung der Wohnung gleich mitzuprüfen.

Mehrfamilienhaus: Zählerplätze, Prüfung, Zuständigkeiten

Im Mehrfamilienhaus ist der Zählerschrank meist der Engpass. Wer eine Wallbox in der Tiefgarage, eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage anschließen will, stößt schnell an die Grenzen alter Zählerplätze. Nach den technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers muss dann oft der gesamte Zählerplatz neu aufgebaut werden. Das betrifft alle Parteien und braucht in der Regel einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft.

WerWas typischerweise ansteht
EigentümergemeinschaftZählerschrank im Keller, Treppenhausbeleuchtung, Steigleitungen, Ladeinfrastruktur in der Tiefgarage
Vermietersichere Elektrik in der Mietwohnung, regelmäßige Prüfung als Teil der Verkehrssicherungspflicht
MieterÄnderungen nur nach Absprache mit dem Vermieter, Steckersolargerät mit dessen Zustimmung
Laden oder Praxis im Erdgeschosswiederkehrende Prüfung nach DGUV Vorschrift 3

Für Vermieter ist ein regelmäßiger E-Check eine gute Möglichkeit, den Zustand der Anlage zu dokumentieren. Für private Vermieter ist er nicht ausdrücklich vorgeschrieben, er hilft aber, die Verkehrssicherungspflicht nachweisbar zu erfüllen.

Ein eigenes Thema sind Nachtspeicherheizungen, die in manchen älteren Heidelberger Wohnungen noch hängen. Wer sie gegen eine Wärmepumpe oder andere Heizung tauscht, gewinnt Platz im Zählerschrank, braucht aber oft neue Stromkreise für andere Verbraucher. Auch beim Rückbau gilt: Ältere Speicherheizgeräte können asbesthaltige Bauteile enthalten. Den Ausbau übernimmt dann ein dafür zugelassener Fachbetrieb, den elektrischen Anschluss und die Anpassung der Verteilung übernehmen wir.

Photovoltaik in Heidelberg: was in der Stadt möglich ist

Auf Einfamilienhäusern in Stadtteilen wie Handschuhsheim oder Rohrbach unterscheidet sich eine Solaranlage kaum von einer im Umland. Schwieriger wird es in der Altstadt und bei Kulturdenkmalen. Baden-Württemberg hat die Regeln für Solaranlagen auf Denkmälern gelockert, eine Genehmigung der Denkmalschutzbehörde ist in der Regel trotzdem nötig. Wir klären vorab, welche Unterlagen gebraucht werden.

Auf Mehrfamilienhäusern stellt sich die Frage, wer den Strom nutzt. Modelle wie Mieterstrom oder die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung sind rechtlich möglich. Sie brauchen aber ein passendes Messkonzept, Absprachen mit dem Netzbetreiber und eine saubere Abrechnung. Die elektrotechnische Seite planen wir mit Ihnen. Für Verträge und Steuern sollten Sie zusätzlich einen Steuerberater oder spezialisierten Dienstleister einbeziehen.

In vielen Heidelberger Wohnanlagen wächst außerdem der Wunsch nach Ladepunkten in der Tiefgarage. Hier ist ein gemeinsames Konzept besser als einzelne Wallboxen, die nacheinander angeschlossen werden. Ein Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung auf alle Fahrzeuge, ohne dass der Hausanschluss sofort verstärkt werden muss. Zu Anmeldung und § 14a EnWG gibt es unseren Ratgeber Wallbox anmelden.

Wie ein Auftrag in Heidelberg abläuft

  1. Fotos und erste Einschätzung

    Schicken Sie uns Bilder von Zählerschrank, Verteilung und den betroffenen Räumen. Oft lässt sich so schon klären, was vor Ort zu tun ist.

  2. Termin vor Ort

    Wir messen, schauen in Verteiler und Dosen und besprechen Leitungswege. Im Mehrfamilienhaus gern gemeinsam mit der Hausverwaltung.

  3. Angebot und Abstimmung

    Sie bekommen ein schriftliches Angebot. Für Eigentümergemeinschaften liefern wir die Unterlagen für den Beschluss.

  4. Ausführung

    Wir arbeiten abschnittsweise und halten Treppenhaus und Wohnungen sauber. Stromabschaltungen sprechen wir vorher mit allen Parteien ab.

etwa 15 km
von Wiesloch bis Heidelberg
800 W
Wechselrichterleistung für vereinfachte Steckersolargeräte
32 A
bis zu diesem Wert brauchen neue Steckdosenkreise einen FI-Schutz

Unser gesamtes Leistungsspektrum, vom Zählerschrank bis zur Wallbox, finden Sie bei unserem Elektriker in Wiesloch.

Was wir in Heidelberg am häufigsten machen

Ahmet Bilgin, Inhaber von TaBi Elektro in Wiesloch

Ahmet Bilgin

Inhaber

Halil Tavsan, Inhaber von TaBi Elektro in Wiesloch

Halil Tavsan

Inhaber

Zwei Inhaber. Beide auf Ihrer Baustelle.

Ahmet Bilgin und Halil Tavsan führen TaBi Elektro gemeinsam und arbeiten selbst mit. Wer Sie berät, steht später auch auf dem Dach oder am Zählerschrank. Das spart Abstimmung und verhindert, dass zwischen Angebot und Montage etwas verloren geht.

Seit Jahren arbeiten die beiden in Wiesloch und den Orten drumherum, vom Altbau in der Kernstadt bis zum Neubau mit Solardach.

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Fragen aus Heidelberg

Arbeiten Sie auch in der Heidelberger Altstadt?

Ja. In der Altstadt planen wir Anfahrt und Material etwas genauer, weil Zufahrt und Parken begrenzt sind. Bei denkmalgeschützten Gebäuden stimmen wir die Leitungswege so ab, dass möglichst wenig Bausubstanz berührt wird.

Darf ich als Mieter in Heidelberg ein Balkonkraftwerk anbringen?

Mit Zustimmung des Vermieters ja. Seit 2024 haben Mieter einen Anspruch darauf, den der Vermieter nur in begründeten Fällen ablehnen kann. Das Gerät muss im Marktstammdatenregister eingetragen werden. Bei sehr alter Elektrik lassen Sie den Stromkreis vorher prüfen.

Wer zahlt den neuen Zählerschrank im Mehrfamilienhaus?

Der Zählerplatz gehört in der Regel zum Gemeinschaftseigentum. Die Kosten werden dann nach Teilungserklärung oder Beschluss der Eigentümergemeinschaft verteilt. Die rechtliche Einordnung im Einzelfall klärt die Hausverwaltung.

Ist eine Solaranlage auf einem denkmalgeschützten Haus in Heidelberg möglich?

Häufig ja, aber nicht ohne Genehmigung. Die Denkmalschutzbehörde prüft vor allem die Wirkung auf das Erscheinungsbild. Flach aufliegende, dunkle Module und eine zurückhaltende Belegung erhöhen die Chancen.

Muss ein Vermieter die Elektrik regelmäßig prüfen lassen?

Eine feste Prüffrist gibt es für private Vermieter nicht. Der Vermieter muss aber dafür sorgen, dass die Anlage sicher ist. Eine dokumentierte Prüfung ist der einfachste Nachweis dafür.

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