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TaBi Elektro
Ahmet Bilgin und Halil Tavsan montieren PV-Module auf einem Ziegeldach bei Wiesloch, im Hintergrund Weinberge

Photovoltaik in Wiesloch: Ihre PV-Anlage von Planung bis Netzanschluss

Photovoltaik in Wiesloch vom Elektriker: Wir planen Ihre Solaranlage, montieren sie selbst und kümmern uns um Anmeldung, Netzbetreiber und Speicher.

Eine Photovoltaikanlage in Wiesloch lohnt sich für die meisten Einfamilienhäuser, wenn Dach, Ausrichtung und Verbrauch zusammenpassen. TaBi Elektro plant Ihre PV-Anlage, montiert die Module, schließt Wechselrichter und Zählerschrank an und meldet die Anlage beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister an. Sie haben einen Ansprechpartner vom ersten Termin bis zur Inbetriebnahme.

Ahmet Bilgin und Halil Tavsan sind bei der Montage selbst auf dem Dach und am Verteiler. Planung und Ausführung liegen damit in denselben Händen. Wer das Angebot schreibt, weiß, was auf der Baustelle passiert.

Solaranlage in Wiesloch: Wann passt PV zu Ihrem Haus?

Die Region um Wiesloch hat gute Bedingungen für Solarstrom. Entscheidend ist aber Ihr Dach: Süd, Ost oder West funktionieren, Norddächer nur eingeschränkt. Verschattung durch Bäume, Gauben oder Nachbarhäuser kann den Ertrag deutlich senken. Und der Zustand der Dacheindeckung zählt. Wer in den nächsten Jahren ohnehin neu decken will, sollte das vor der Montage erledigen.

  • Dachausrichtung zwischen Ost über Süd bis West
  • Möglichst wenig Schatten über den Tag
  • Dacheindeckung in gutem Zustand
  • Zählerschrank, der eine PV-Anlage aufnehmen kann oder erneuert wird
  • Platz für Wechselrichter und gegebenenfalls Speicher, oft im Keller oder Technikraum

Planung: Größe nach Dach und Verbrauch

Wie groß die Anlage wird, hängt von der nutzbaren Dachfläche und Ihrem Stromverbrauch ab. Heute ist es meist sinnvoll, das Dach eher voll zu belegen, besonders wenn eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommt oder geplant ist. Wir rechnen mit Ihnen durch, wie viel Strom Sie selbst nutzen können und wie viel eingespeist wird. Daraus ergibt sich auch, ob ein Speicher Sinn ergibt.

Zur Planung gehören auch die Fragen, die man auf dem Dach nicht sieht: Wo laufen die Leitungen vom Dach in den Keller? Hat der Zählerschrank Platz für den Anschluss? Fordert der Netzbetreiber Änderungen am Zählerplatz? Diese Punkte klären wir vorab, damit es während der Montage keine Überraschungen gibt.

Ablauf: Von der Anfrage bis zur laufenden PV-Anlage

  1. Vor-Ort-Termin

    Wir schauen uns Dach, Dachboden, Zählerschrank und Aufstellort für den Wechselrichter an und sprechen über Ihren Verbrauch.

  2. Auslegung und Angebot

    Sie bekommen einen Belegungsplan, eine Ertragsabschätzung und ein schriftliches Angebot, auf Wunsch in Varianten mit und ohne Speicher.

  3. Anmeldung beim Netzbetreiber

    Vor dem Bau stellen wir die Netzanschlussanfrage beim zuständigen Netzbetreiber. Je nach Netzbetreiber dauert die Rückmeldung einige Wochen.

  4. Gerüst und Dachmontage

    Nach dem Gerüstaufbau setzen wir Dachhaken, Schienen und Module. Die Kabel führen wir geschützt ins Gebäude.

  5. Elektroinstallation

    Wechselrichter, Speicher und Überspannungsschutz werden montiert und an den Zählerschrank angeschlossen, wenn nötig nach dessen Erneuerung.

  6. Inbetriebnahme und Zählerwechsel

    Wir nehmen die Anlage in Betrieb und melden sie fertig. Der Netzbetreiber oder Messstellenbetreiber setzt den passenden Zähler.

  7. Registrierung und Übergabe

    Die Anlage muss innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister eingetragen sein. Wir helfen dabei und erklären Ihnen Wechselrichter-App und Anzeige.

Montage: sauber auf dem Dach, sauber im Keller

Auf dem Dach kommt es auf die richtige Befestigung an: Dachhaken passend zur Eindeckung, sauber eingepasste Ziegel, Leitungen ohne Scheuerstellen. Im Haus achten wir auf kurze, geschützte Kabelwege und einen übersichtlichen Anschluss. Gerade die Elektrik ist der Teil, der über viele Jahre zuverlässig laufen muss. Hier hilft es, dass wir als Elektrobetrieb den gesamten Anschluss selbst machen.

Ist der vorhandene Zählerschrank zu alt oder zu klein, verlangt der Netzbetreiber häufig einen neuen Zählerplatz nach VDE-AR-N 4100. Das klären wir beim ersten Termin. Mehr dazu auf der Seite Zählerschrank erneuern.

PV auf Bestandsdächern, Neubau und Gewerbe

Im Neubau ist PV am einfachsten: Leerrohre vom Dach in den Technikraum sind schon da, der Zählerschrank wird gleich passend geplant. Bei älteren Häusern, etwa in den Siedlungen der Sechziger und Siebziger Jahre, lohnt ein genauer Blick auf Dachstuhl, Eindeckung und Kabelweg. Oft lässt sich ein ungenutzter Schornsteinzug oder ein Weg über die Außenwand nutzen.

Auch Scheunen, Garagen und Carports eignen sich für Module, wenn die Statik passt und die Leitung zum Hausanschluss nicht zu lang wird. Bei Gewerbehallen gelten teils andere Regeln für Anmeldung, Steuer und Messkonzept. Die 0 % Umsatzsteuer greifen dort zum Beispiel nicht automatisch. Wir sagen Ihnen beim ersten Gespräch, welche Variante für Ihr Gebäude in Frage kommt, und holen bei Bedarf einen Statiker oder Dachdecker dazu.

Wer ein Ost-West-Dach hat, muss sich übrigens nicht ärgern. Die Anlage liefert über den Tag verteilt Strom, morgens von der Ostseite, abends von der Westseite. Das passt oft besser zum Verbrauch im Haushalt als eine reine Südausrichtung mit hoher Spitze am Mittag. Gerade unter den neuen Einspeiseregeln ist eine gleichmäßige Erzeugung über den Tag ein Vorteil.

PV-Pflicht in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gilt eine Photovoltaikpflicht nach dem Klimaschutzgesetz des Landes und der PV-Pflicht-Verordnung. Betroffen sind Neubauten und Dächer, die grundlegend saniert werden. Grundsätzlich müssen mindestens 60 % der geeigneten Dachfläche mit PV belegt werden. Es gibt Ersatzmöglichkeiten, etwa Fassadenanlagen oder Solarthermie in bestimmten Fällen. Die Einzelheiten haben wir im Ratgeber zur PV-Pflicht in Baden-Württemberg zusammengefasst.

1.5.2022
PV-Pflicht für neue Wohngebäude in Baden-Württemberg
1.1.2023
PV-Pflicht auch bei grundlegender Dachsanierung
60 %
der geeigneten Dachfläche als Mindestbelegung
0 %
Umsatzsteuer auf PV bis 30 kWp auf Wohngebäuden

Netzbetreiber, Einspeisung und Solarspitzengesetz

Jede PV-Anlage muss beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden. Seit dem Solarspitzengesetz von 2025 gelten für neue Anlagen strengere Regeln: Ohne Smart Meter wird die Einspeiseleistung auf 60 % der Modulleistung begrenzt. Und in Zeiten mit negativen Börsenstrompreisen gibt es für neue Anlagen keine Einspeisevergütung. Das macht den Eigenverbrauch wichtiger als früher.

Die Einspeisevergütung nach EEG sinkt halbjährlich. Die jeweils gültigen Sätze veröffentlicht die Bundesnetzagentur. Wir rechnen in der Planung bewusst vorsichtig und setzen auf einen hohen Anteil an selbst genutztem Strom.

Eigenverbrauch steigern heißt vor allem: Strom dann nutzen, wenn die Sonne scheint. Waschmaschine und Spülmaschine mit Startzeit, eine Wärmepumpe, die tagsüber vorheizt, oder ein E-Auto, das mittags an der Wallbox lädt. Ein Energiemanagement im Wechselrichter oder in der Wallbox übernimmt das automatisch. Wir richten es bei der Inbetriebnahme mit Ihnen ein.

Wechselrichter, Module und Überspannungsschutz

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom vom Dach in Wechselstrom fürs Haus. Bei mehreren Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung braucht er mehrere getrennte Eingänge, damit jede Fläche optimal arbeitet. Wer heute schon weiß, dass ein Speicher kommen soll, wählt am besten gleich einen Hybrid-Wechselrichter. Bei den Modulen achten wir auf Leistung, Abmessungen passend zur Dachfläche und die Garantiebedingungen des Herstellers.

Ein Punkt, der gern vergessen wird, ist der Überspannungsschutz. Leitungen vom Dach bringen bei Gewittern Überspannungen ins Haus. Je nach Gebäude und vorhandenem Blitzschutz sehen wir passende Schutzgeräte im Zählerschrank und am Wechselrichter vor.

Stromspeicher: sinnvoll oder nicht?

Ein Speicher verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend. Wie viel das bringt, hängt davon ab, wann Sie Strom verbrauchen. Familien, die tagsüber wenig zu Hause sind, profitieren oft mehr als Haushalte mit Homeoffice. Durch die neuen Einspeiseregeln ist ein Speicher heute häufiger sinnvoll als noch vor einigen Jahren. Details finden Sie auf unserer Seite zum Stromspeicher.

Was kostet eine PV-Anlage in Wiesloch?

Als grobe Orientierung: Eine Anlage mit 8 bis 10 kWp auf einem Einfamilienhaus liegt am Markt häufig im Bereich von 12.000 bis 20.000 Euro ohne Speicher. Das sind Richtwerte, die kein Angebot ersetzen. Der Preis hängt ab von Dachform, Gerüst, Modulen, Wechselrichter, Kabelwegen und davon, ob der Zählerschrank erneuert werden muss. Seit 2023 fällt auf Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden keine Umsatzsteuer an, das gilt auch für den Speicher. Eine ausführlichere Aufstellung finden Sie im Ratgeber Photovoltaik-Kosten im Einfamilienhaus.

PositionWovon der Aufwand abhängt
Module und UnterkonstruktionAnlagengröße, Dachform, Eindeckung
GerüstGebäudehöhe, Zugänglichkeit, Anzahl der Dachseiten
WechselrichterLeistung, Anzahl der Dachflächen, Speicher ja oder nein
ElektroanschlussKabelweg, Zustand des Zählerschranks
SpeicherKapazität und System, grob 500 bis 1.000 Euro pro kWh

Sie wollen wissen, ob Ihr Dach geeignet ist? Schicken Sie uns ein paar Fotos von Dach und Zählerschrank oder vereinbaren Sie direkt einen Vor-Ort-Termin.

Fragen zu Photovoltaik

Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur fertigen PV-Anlage?

Das hängt vor allem vom Netzbetreiber, der Materialverfügbarkeit und dem Gerüst ab. Die Montage selbst dauert bei einem Einfamilienhaus meist wenige Tage. Den realistischen Zeitplan nennen wir Ihnen im Angebot.

Muss ich für eine PV-Anlage eine Baugenehmigung beantragen?

Für Anlagen auf dem Dach eines Wohnhauses ist in Baden-Württemberg in der Regel keine Baugenehmigung nötig. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Sonderfällen sollten Sie vorab bei der Gemeinde nachfragen.

Was passiert bei einem Stromausfall mit meiner PV-Anlage?

Eine normale Anlage schaltet sich bei Netzausfall ab. Wer Notstrom oder Ersatzstrom möchte, braucht einen passenden Wechselrichter und Speicher mit dieser Funktion. Das planen wir auf Wunsch mit ein.

Kann ich eine bestehende PV-Anlage erweitern lassen?

Ja, häufig über eine zweite Anlage mit eigenem Wechselrichter. Wichtig sind Platz auf dem Dach, im Zählerschrank und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber.

Brauche ich für meine Solaranlage einen Smart Meter?

Pflicht ist er nicht in jedem Fall. Ohne Smart Meter dürfen neue Anlagen aber nur 60 % ihrer Leistung einspeisen. Mit Speicher und hohem Eigenverbrauch fällt diese Grenze oft kaum ins Gewicht.

Wer kümmert sich um die Anmeldung im Marktstammdatenregister?

Die Registrierung ist Sache des Anlagenbetreibers, also Ihre. Wir geben Ihnen alle technischen Daten und helfen beim Eintrag, damit die Frist von einem Monat eingehalten wird.

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